Fragen rund um das Thema Arbeitsschutz

Wir beantworten ihnen hier die wichtigsten Fragen in der Arbeitssicherheit

Das Arbeitsschutzportal für
kleine & mittlere Unternehmen

Arbeitsicherheit


Sie als Kleinbetrieb kennen das sicher. Die vielen Pflichten und Vorschriften, die Sie beachten müssen, vor allem im Arbeitsschutz, sind oft unübersichtlich und erschlagend. Es fehlen die Kapazitäten um, neben dem Tagesgeschäft, diesen Pflichten vollkommen und rechtssicher nachzukommen. Dennoch müssen Sie Ihren Angestellten den gleichen Schutz gewährleisten, wie große Konzerne. 

Sie fragen sich, wie Sie das schaffen sollen, ohne dass Ihr Tagesgeschäft darunter leidet?

Vielleicht hat sogar schon die Berufsgenossenschaft eine Prüfung Ihres Betriebes angekündigt?

Tipp 1: Nicht in Panik geraten!

Die vielen Vorschriften sind auf den ersten Blick überfordernd und man möchte die Thematik am liebsten noch etwas in die Zukunft schieben. Lassen Sie sich helfen und Sie werden sehen, dass es überhaupt nicht schwierig ist für einen rechtssicheren Arbeitsschutz in Ihrem Betrieb zu sorgen.

Tipp 2: Hilfe suchen!

Für Kleinbetriebe besteht die Möglichkeit die alternative Betreuung zu wählen und das sigePortal zu beauftragen, das Ihnen bei der Umsetzung von Arbeitsschutz-Maßnahmen hilft. Hier werden Sie zum Einen Online mit allen erforderlichen Informationen, Vorlagen und Dokumenten versorgt. Zum Anderen ist eine anlassbezogene Betreuung vor Ort, Teil des Betreuungsvertrages mit uns.

Für Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten, ist es gesetzlich vorgeschrieben, eine Regelbetreuung im Arbeitsschutz durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten umzusetzen. Auch hier können wir ihnen eine entsprechende Lösung anbieten.

Tipp 3: Starten!

Wenn in Ihrem Betrieb das Thema Arbeitsschutz bisher noch nicht bearbeitet wurde, dann gibt es viel zu tun. Sobald Sie aber begonnen haben und eine Basis gelegt worden ist, dann werden Sie sehen, dass sich in den folgenden Jahren der Aufwand drastisch verringert. Durch die strukturierte und zielorientierte Vorgehensweise im sigePortal, werden Sie in die Lage versetzt, alle erforderlichen Arbeitsschutzthemen in Ihrem Unternehmen umzusetzen. Und das nach Priorität der Arbeitschutzinhalte.

Tipp 4: Maßnahmen umsetzen!

Der erste Schritt ist, den eigenen betrieblichen Alltag unter die Lupe zu nehmen. Wo könnten Gefahren für meine Beschäftigten entstehen? Interessanterweise haben Sie die benötigten Informationen direkt bei Ihnen vor Ort – Ihre Mitarbeiter. Mit diesen lassen sich im Gespräch recht schnell die Probleme, Belastungen herausfiltern, durch welche die richtigen Maßnahmen gefunden und umgesetzt werden können.

Tipp 5: Arbeitsschutz leben!

Ein gelebter Arbeitsschutz bringt Ihnen nur Vorteile. Sie profitieren von einer geringeren Gefährdung bzw. einer verminderten Unfallhäufigkeit, durch die Reduzierung von Störpotenzialen. Sie steigern Ihre Qualität und Ihre Effizienz – Ihre Mitarbeiter sind motivierter und leistungsfähiger. Sie erfüllen die gesetzlichen Auflagen, was wiederum positive Auswirkungen auf Ihr Außenbild gegenüber Ihren Kunden oder der Berufsgenossenschaft hat.

Das Thema Arbeitsschutz ist in großen Unternehmen enorm wichtig. Kleinere Betriebe erkennen oft erst spät, dass das Thema für sie nicht nur wichtig, sondern ebenso zwingend erforderlich ist. Vor allem schwere Zwischenfälle können für kleinere Betriebe geradezu verheerend sein. Unfallbedingte Fehlzeiten sind die Folge und wichtige Mitarbeiter können in diesem Fall nicht leicht bzw. schnell ersetzt werden. 

Kurze Unterbrechungen im Tagesgeschäft führen zu einem Verlust der Kunden und längere Unterbrechungen können durch den Verlust von Aufträgen, das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage bis hin zu einer Schließung führen. Deshalb ist es für kleine Betriebe sehr wichtig Unfälle vorzubeugen und zu reduzieren.

Hier muss nach Möglichkeiten gesucht werden, die den speziellen Anforderungen der Kleinbetriebe gerecht werden. Große Unternehmen werden von eigens angestellten Betriebsärzten und Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützt, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu sorgen.

In kleinen und mittleren Betrieben ist dies, je nach Mitarbeiterzahl, nicht der Fall. Hier muss sich der Unternehmer, meist persönlich, um den Arbeitsschutz kümmern. Dieser ist sehr stark in das Tagesgeschäft eingebunden und muss sich um Themen wie Kundenpflege, Auftragsakquisition und Mitarbeiterführung kümmern und steht unter sehr hohem Zeitdruck. Dies führt letztendlich dazu, dass der Arbeitsschutz nicht an erster Stelle steht.

Bei einer Prüfung durch die Berufsgenossenschaft oder der Gewerbeaufsicht sind, bei einer Nichtbeachtung dieser Verpflichtungen, mit empfindlichen Rechtsfolgen zu rechnen.

Wir haben uns darauf spezialisiert, Kleinbetriebe bei dem Thema Arbeitsschutz zu unterstützen und bieten branchenspezifische individuelle Lösungen an. Wir helfen kleineren und mittleren Unternehmen nicht nur ihren Pflichten im Arbeits- und Gesundheitsschutz nach zu kommen und die Krankenstände bzw. Unfallraten zu senken, sondern vor allem auch Rechtsfolgen zu vermeiden.

Berufsgenossenschaft


Wenn die Berufsgenossenschaft (BG) eine Begehung Ihres Betriebes ankündigt oder sogar ohne Ankündigung vor Ihrer Tür steht, dann gibt es keinen Grund in Panik auszubrechen. Die bekannte Angst vor der BG, ist definitiv unbegründet. Die Kontrolle dient der Arbeitssicherheit Ihrer Mitarbeiter und es wird ebenfalls geprüft, ob die Schutzmaßnahmen für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter gewährleistet sind und die Sicherheitstechnik auf dem aktuellsten Stand ist. Es sollen alle potentiellen Gefährdungen erkannt und dokumentiert werden, aus welchen entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden können.

Davon profieren Sie als Betrieb – Die BG besucht Sie präventiv und unterstützt Sie bei möglichen Maßnahmen.

Maßnahmen in Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz, werden von Mitarbeitern oft als Fürsorge des Unternehmens verstanden und trägt nicht selten zur Motivation bei, wenn Sie sich um Ihre Gesundheit sorgen.

Die gewerblichen Berufsgenossenschaften (BG) sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für privatwirtschaftliche Unternehmen in Deutschland und deren Angestellte. In Deutschland gibt es insgesamt neun gewerbliche Berufsgenossenschaften, welche nach den verschiedenen Branchen unterteilt sind und deren Aufgabe es ist Gefährdungen, Unfälle und arbeitsbedingte Krankheiten zu verhüten und die Mitglieder, die eine arbeitsbedingte Krankheit oder einen Unfall erlitten haben, wieder einzugliedern und finanziell auszugleichen.

Gefährdungsbeurteilung


Wie der Name schon erahnen lässt, ist die Gefährdungsbeurteilung die Beurteilung der möglichen Gefährdungen an jedem Arbeitsplatz in Ihrem Betrieb. Durch sie werden alle Gefährdungen am Arbeitsplatz oder bei der Tätigkeit, systematisch erfasst und Maßnahmen zur Risikominderung festgelegt. Durch die Gefährdungsbeurteilung werden nicht nur alle Gefahren, in Ihrem Betrieb, schriftlich erfasst, sondern können anschließend auch an alle Mitarbeiter z.B... durch eine Unterweisung, weitergeben werden.

Die Gefährdungsbeurteilung ist im Arbeitsschutz von sehr großer Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass sie diese in ihrem Unternehmen erstellt haben und Sie die Arbeitsumgebung Ihrer Mitarbeiter so gestalten, dass eine Gefährdung für Körper und Geist möglichst vermieden wird.  

Für Sie als Kleinbetrieb ist es nicht zuletzt auch aus wirtschaftlicher Sicht von großer Bedeutung, die Gefahren im eigenen Betrieb zu kennen und so Unfälle zu vermeiden.

Ihre Mitarbeiter sind im Krankheitsfall nicht leicht zu ersetzen und kurzzeitige Unterbrechungen können Ihr Tagesgeschäft stark beeinflußen. Man denke an die späten Wintermonate zwischen Januar und März, in welchen viermal mehr Grippeerkrankungen verzeichnet werden, als in den restlichen Monaten. Oder in der Baubranche, in welcher die Mitarbeiter sehr oft an Rückenbeschwerden leiden und somit ein hoher Krankenstand gegeben ist. Ähnliche Gefährdungen bestehen auch in ihrem Unternehmen.

Wenn man hier die Gefahren erkennt und die richtigen Maßnahmen ableitet, wie z.B. Textilhandtücher durch Einweg-Papierhandtücher zu ersetzen oder kleine elektrische Hebezeuge einsetzt, die Ihre Mitarbeiter beim Heben körperlich entlasten, dann können sie so, Unfällen und Ausfällen vorbeugen.

Mögliche Maßnahmen und Investitionen in die Arbeitssicherheit Ihres Betriebes lohnen sich auf lange Sicht immer und Sie können letztendlich Kosten sparen bzw. die Effizienz Ihres Betriebs steigern.

Eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen ist kein Hexenwerk und kann mit unseren betriebsspezifischen Vorlagen schnell und einfach erledigt werden.